Free to Play: Hawken – Mechs die Laune machen

hawkenFree to Play ist für mich immer so eine Sache. Gerne spiele ich kostenlose Spiele nämlich nur dann, wenn man nichts zusätzlich kaufen muss, um gewinnen zu können. Also kurz gesagt: “Ich will alle Inhalte des Spieles auch ohne das Kaufen freispielen können!” Auch wenn es länger dauert bis man Features freigespielt hat. Sollte ein Spiel dieser Kategorie nicht lange genug motivieren, bis auch das letzt Feature freigeschaltet ist, dann ist es eh ein schlechtes Spiel. Sehen wir uns das Spiel Hawken doch einmal an. Hawken ist noch in der Beta (Anmeldung geht hier), aber dafür ist es schon richtig gut….

Was Hawken so besonders macht

hawken Screenshot
Jumping like a boss

Hawken ist ein Mechspiel. Man rennt mit seinem Kampfroboter durch die Kante und vernichtet andere Blechboliden. Neu ist das nicht, aber selten. Nach Mechwarrior2 gab es nämlich nichts vergleichbares mehr. Jedenfalls nichts, was mir aufgefalen wäre. Hawken versetzt den Spieler in ein glaubhaftes Szenario voller dreckiger vom Krieg gezeichneter Schauplätze. Man sieht seinen Mech aus der Cockpit-Perspektive und rattert mit markig klingenden Waffen den Gegner vom Feld. Die optik setzt keine neuen Maßstäbe, aber das braucht es in dem Fall auch gar nicht.

Inszenierung wie man es sich als Mechfan wünscht.

Das Cockpit, die Geräusche, eben die komplette Optik macht das Spiel zu einem wirklich erlebenswerten Kandidaten. Der leichte Störfilter in der Optik vermittelt einem genau das, woran man denkt, wenn man sich ein Spiel vorstellt in dem große Kampfroboter sich gegenseitig ins Nirvana ballern. Die Kamera schenkt stets ein wenig nach, die Nachbrenner drücken einen in den virtuellen Sessel und das Springen mit den Sprungdüsen katapultiert einen über Haushohe Hindernisse. Einfach richtig geil!

Kampf der Blechboliden

Hawken ist ein FPS mit Spielmodi wie Deathmatch, Team-deathmatch, einem EroberungsSpielmodi und einem… Mischmodus. Deathmatch und Team-Deathmatch sind nichts neues, aber machen trotzdem richtig Spaß. Man rennt halt nicht wie ein Soldat durch die Gegend, sondern hat einen schweren mobilen Untersatz. Der reagiert ein wenig träge, überhitzt beim Dauerfeuer, kann sich nicht ducken und auch nicht eben mal ein MediPack nehmen. Kämpfe in Hawken sind damit sehr taktisch, denn jeder Mech reagiert im Kapf anders. Ausweichen, Schubdüsen nutzen und taktischer Rückzug sind Manöver die man erlernen muss um Erfolg haben zu können. Aber genau das macht Hawken auch so besonders.

Von Erfahrungspunken, HawkenCredits und Echtgeld-Ersatz

Bei jedem Abschuss, erhält man Erfahrungspunkte, die man in Fähigkeiten des Mechs investieren kann. Steigt man eine Stufe auf, darf man einen Fähigkeitspunkt wahlweise in einen offensiven, einen defensiven oder in einen Bewegungs-Skill-Tree investieren. Die Skills sind logischh und gut durchdacht und führen auf keinen Fall zu einem Overpower-Mega-Roboter. Alles bleibt somit fair. Der Reitz des Spiels liegt aber darin, HawkenCredits zu farmen. Mit diesen ist es möglich neue Mechs, Waffen und Erweiterungen zu kaufen. Diese Credits gibt es je nach Spielerkönnen mal mehr und mal weniger viele. Ich habe das Spiel nun mehr als 8 Stunden gespiet und ca. 1500 HawkenCredits erspielt. Doch der nächst günstigere Mech kostet etwa 6000 Punkte. Man kann sich also ausmalen, wie lange man spielen muss um seinen Fuhrpark zu erweitern.
Wer das nicht möchte, kann sich gegen Echtgeld den Boliden auch so kaufen. Fair? Ja. Schön? Nein! Aber was will man machen, es ist halt Free-To-Play.

Fazit: Ein echt guter Vertreter des F2P und ein verdammt geiler Mech-Titel. Ich halte das Fazit kurz, denn ich muss weiterspielen ^^

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *