Javascript-Days 2013 München – Zusammenfassung Tag 2

Auch hier werde ich mich ein wenig kürzer Fassen. Die Javascript-Days in München sind vorbei und ich bin selbst nach der ersten Nacht im eigenen Bett noch immer K.O. Auf alle Fälle hat es sich für mich sehr gelohnt und ich kann jedem einen Besuch auf künftigen Javascript-Days empfehlen. Aber nun zur kurzen Zusammenfassung.

Tag 2 – erste Runde: Interactive Javascript

In dieser Veranstaltung stand die Performance von Javascript-Anwendungen im Vordergrund. Ein wichtiges Thema, denn oftmals verschwendet man wichtige Resourcen dadurch, dass das DOM durch massiven und falschen Gebrauch von Javascript blockiert wird. Es wurde anhand von sehr guten Beispielen gezeigt, welche Werkzeuge man nutzen kann um Performance-Fresser zu identifizieren und wie man durch ein paar wenige Kniffe seinen Code optimiert. Für mich eine der besten Veranstaltungen der münchner Javascript-Days. Auch der Speaker war grandios, locker und immer bereit jede Frage zu beantworten. Klasse Einstieg in den 2. Tag. In der Pause gabs leckere Knabbereien und super duper Espresso.

Tag 2 – Die Mittagspause als Kontaktbörse

Nicht nur die Verpflegung im Marriott Courtyard ist klasse, sondern auch das Ambiente war anregend genug, um mit einigen Teilnehmern die vergangene Veranstaltung revue passieren zu lassen. Das Kulinarische Highlight des Buffets war das Waldpilz-Risotto und der gemischte Salat mit bestem Balsamico. Nachtisch habe ich ausfallen lassen. Bei all dem schweren Süßkram wird man einfach nur träge. Schließlich ist der Tag noch jung und vollgepackt mit interessanten Events.

Tag 2 – Runde 2: Architektur und Implementierung von Javascript-Web-Apps

Das Thema alleine hört sich schon sehr anspruchsvoll an, wenn man dazu betrachtet, dass dieses umfangreiche Thema in nur drei Stunden angehandelt werden sollte, konnte einem schon der Dampf aus den Ohren zischen. Leider war es dann auch so. Ich habe für meinen Teil noch nicht sehr viel Kontakt zu Unit-Tests gehabt und leider war dies ein großer Bestandteil der Veranstaltung. Auch die vorherige Ausgabe von 6 USB-Sticks auf denen sich die Programme befanden, die wir zur praktischen Übung einsetzten sollten, war eine Fehlentscheidung. Zum einen, weiß man, dass es bei so vielen Teilnehmer einfach zu lange dauern würde, bis alle die Daten kopiert hätten. Zu anderen mussten die Programme noch installiert werden. Ich für meinen Teil habe bereits diverse Entwicklungsumgebungen auf meinem Laptop installiert und fand es eher verstörend, da noch zusätzliche Software installieren zu müssen. Auch bei den Teilnehmern, die nur mit einem Tablet anwesend waren, sollte sich die ganze Geschichte zu einer sehr anstrengenden Übung entwickeln. Dennoch versuchte ich der Veranstaltung eine Chance zu geben. Schließlich hatte sie mir schonen einen wichtigen Anreiz gegeben, nämlich den, dass Unit-Tests ein sehr relevantes Thema in der Entwicklung komplexer Anwendungen ist. Leider hätte dazu die Veranstaltung, die am letzten Tag stattfinden sollte, besser vorher stattfinden sollen. Nach der ersten Unterbrechung habe ich die Veranstaltung verlassen, da ich keinen Sinn darin gesehen habe. Einfach ein wenig zuviel für die kurze Zeit. Aber einigen HardCores wird das eine oder andere schon etwas gebracht haben.

Tag 2 – Runde 2,5 – ThreeJS Einführung

Schade, dass ich mich nicht gleich für diese Veranstaltung entschieden habe. Gerade für die Frontend-Entwickler ist das eine super Sache. Zum einen gibt es viele kreative Anreize, zum anderen zeigt es auf faszinierende Art und Weise, in welche Richtung sich das Internet entwickeln wird. Ich werde mich im nachhinein mit dieser Materie noch stärker befassen. Vielen Dank an den Redner Dennis Wilson. War eine Tolle Sache.

Tag 2 – Come together mit Bier und Schnittchen

Ja war wären die Bayern ohne eine kräftige Stärkung für zwischendurch. Ein kühles Bier, vielleicht auch 2 oder drei, dazu ein leckeres Käseschnittchen (a Semmeln). Tolle Gelegenheit sich mal wieder auszutauschen. Wie sehr man diese Stärkung für das Coding-Doja im Anschluss brauchen konnte, war mir bis hierher noch nicht ganz klar.

Tag 2 – Test driven Coding-Dojo

Was schon wieder Testing? hmhmhm ich sollte mich damit wirklich einmal befassen. Coding-Dojo? Geniale Idee. In einem Coding-Dojo geht es darum, so oft wie möglich Standard-Code zu schreiben. Egal welchen. Hauptsache man schreibt ihn irgendwann im Schlaf. Es gibt eine Problemstellung. Man muss den Code so schreiben, dass er durch einen Unit-Test getestet werden kann. Das bedeutet im Klartext: Schreibt Funktionen immer so, dass sie möglichst keine Abhängigkeiten aufweisen. Haltet die Funktionalität einer Routine beschränkt auf das wesentliche. Dann kann man testen. Das Dojo setzt 2 Programmierer an einen Computer. Der Eine gibt den Ton an und sagt, was geschrieben werden soll… der Andere schreibt das, was der Eine ihm sagt. Nach 3 Minuten wird gewechselt. Irgendwann steht man dann vor einem Ergebnis, das beide erschaffen haben. Zum einen wissen nun beide, wie sie das Problem lösen und beide können stolz auf sich sein. Zum anderen lernt man dabei, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Tolle Sache. Zur Veranstaltung gab es Bier und weitere Schnittchen. Die Zeit für die Veranstaltung wurde weit überzogen, doch das ist keinem so wirklich schwer gefallen. Es war einfach zu lustig.

Fazit zum zweiten Tag der Javascript-Days 2013 in München

Ich kann es wohl so ausdrücken: Auch wenn nicht jedes Thema an dem Tag 100% stimmig für mich, hat es mir dennoch gezeigt, in welchen Bereichen ich mich einfach noch ein wenig einklinken muss. Das Essen war toll, die Speaker lustig und locker. Der Verlauf den weiteren Abends, machte einen schon traurig, dass es bald vorbei sein würde 😀

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