Relaunch Technokrat #2 – Installing WordPress

Für den Relaunch meines Blogs benötige ich eine lokale Testumgebung, um den Code testen zu können, ohne ihn ständig hochladen zu müssen. Aus dem Grund habe ich mir XAMPP heruntergeladen und auf meinen PC installiert. Ihr bekommt die neuste Version von XAMPP unter www.apachefriends.org/de/xampp.html . XAMPP ist eine Sammlung von freier Software. Die wichtigsten Inhalte des XAMPP-Pakets ist der Apache Webserver und der MySQL-Server. Mit XAMPP ist es auch sehr einfach diese Tools zu konfigurieren und zu steuern.

Die Installation ist eigentlich recht simpel. Einfach das Setup ausführen und den Bildschirmanweisungen folgen. Aber wer sich da noch nicht ganz so gut auskennt, sollte mal einen Blick auf die Website hier werfen.

Nun kann man mit der konfiguration von XAMMP beginnen und das ist auch der beste Zeitpunkt, sich die neuste WordPress-Version zu holen. Aktuell ist es die Version 3.01 . Einfach hier klicken und downloaden. Aber nun zurück zu XAMPP. Startet die XAMPP Control Panel Application. Dann auf Apache –> Start klicken. Nach wenigen Sekunden sollte dann neben dem Startknopf “Running” stehen. Als kleinen Test, ob alles funktioniert müsst ihr im Browser nur http://localhost/ eingeben. Wenn Ihr dann eine Website mit dem XAMPP-Logo sehen könnt, dann heißt das… Alles bestens.

Bevor wir nun WordPress installieren, müssen wir noch eben eine Datenbank anlegen, damit WordPress richtig funktionieren kann. Alle Artikel in einem WordPress Blog sind in einer Datenbank organisiert. Um mit der konfiguration zu beginnen, startet ihr im XAMPP Control Panel “MySQL” und wenn dann “Running” dasteht, klickt ihr einfach auf den Admin-Knopf. Ihr solltet nun auf der MySQL-Konfigseite landen. Dort legt Ihr einfach eine Datenbank an… Im Bild unten seht Ihr, wie einfach das ist.

Wie man eine Datenbank für WordPress anlegt
Anstelle von Dingensblog könnt ihr natürlich jeden beliebigen Namen angeben 😀

Als nächstes werden wir WordPress installieren. Entpackt die heruntergeladene Datein in folgenden Ornder /xampp/htdocs/wordpress . WordPress ist ein recht einfaches System und eigentlich haben wir denschwersten Part der Installation hinter uns. Nun öffnen wir den Browser (am besten nutzen wir den Firefox, weil einfach beste Wahl zur Webentwicklung) und geben ein http://localhost/wordpress

Nun startet die Installationsfunktion von WordPress und nach ein paar Angaben, seid Ihr fertig zum durchstarten. In den Bildern sollte alles nötige festgehalten sein.

Das automatische Konfiguration-Tool von WordPress
Einfach den Knopf drücken und dann kanns losgehen!
Noch ein Hinweis für Anfänger :)
Auch hier kann man in der Regel einfach auf den Button unten links klicken
Werte der Datenbank einsetzten
Nun noch den Namen deines Blog eintragen, den Nutzernamen "Root" eintragen und das Passwortfeld frei machen. Fertig.

Sollte alles glatt gelaufen sein, sollte man sich nun auf seinem lokalen Blog anmelden können. Es kann aber auch sein, dass es mal zu Problemen mit der Datenbank kommt, oder das Skript die automatischen Einstellungen nicht vornehmen kann. Dann könnte unter Umständen das Bild hier erscheinen…

Leider stimmt da etwas nicht
Wenn das der Fall ist, dann müssen wir wohl unsere Daten noch einmal checken 🙂

Wie schon gesagt, es kann sein, dass man mal etwas vergisst. Aus dem  schaut ihr auch noch mal im Admin-Center von MySQL um, ob Ihr auch den Datenbank-Namen nicht falsch in erinnerung hattet. Dann führt das Install-Script von WordPress noch einmal aus. Sollte es dann immer noch nicht geklappt haben, dann müssen wir das wohl auf die harte Weise machen. Gemeint ist natürlich per Editor 😀

Dazu müssen wir jetzt in den Ordner /xampp/htdocs/blogname/ und mit einem Editor (Am besten Pspad herunterladen www.pspad.com ) die Datei wp-config-sample.php öffnen und folgende Einträge vornehmen.

wp-config-sample.php bearbeiten
Bei User bitte "root" eingeben und das Passwortfeld am besten freilassen. Das wars.

Nun diese Datei speichern unter dem Namen wp-config.php und alles sollte funktionieren. Sollte es nicht funktionieren, stellt sicher, dass eure Firewall nicht versucht MySQL zu blockieren, dann funktioniert das nämlich auch nicht.

Herzlichen Glückwunsch, sie haben WordPress erfolgreich auf Ihrem PC installiert. Als nächstes werde ich mir ein eigenes Template erstellen, damit die Website dann auch so aussieht, wie ich mir das vorstelle. Für den nächsten Abschnitt wird es noch nicht so wichtig sein, aber spätestens im Abschnitt 4 sollte man sich ein wenig mit HTML und PHP vertraut machen. Ich werde versuchen alles genau so zu erklären, dass auch blutige Anfänger es verstehen sollten. Aber schaden kann das Wissen nicht 😀

8 Replies to “Relaunch Technokrat #2 – Installing WordPress”

  1. Hallo. Ich möchte gerne für meinen Blog auch ein eigenes Template erstellen. Die Installation von XAMPP hat auch ganz gut geklappt. Auch das Einrichten von WordPress hat ganz gut geklappt. Wenn ich jetzt aber eine Vorschau online stellen will, kann ich dann einfach den gesamten WordPress-Ordner auf auf meinen Webspeicher hochladen? Funktioniert der dann, oder muss ich irgendwelche Pfade ändern?

    Vielen Dank.

    Kleine Anmerkung zu deiner Beschreibung. Das Bildmaterial ist recht hilfreich und auch sonst schreibst du ganz verständlich. Aber ich verliere schnell den Überblick 🙂 Am besten wäre es, wenn du Überschriften für verschiedene Teilbereiche verwenden würdest.

    Beste Grüße Kev

  2. Wenn es nur um das Template geht, brauchst du nicht den ganzen WordPress-Ordner hochladen. Einfach /wp-content/themes/deintheme auf den Server schieben. Das wars dann schon.

    Danke für dein Feedback und ich werde deine Vorschläge beherzigen 🙂

    Gruß BEN

  3. Oh stimmt, das geht. Kann man dieses Theme, wenns fertig ist auch einfach so installieren, wie es bei den Themes auf der WP-Site geht? Einfach bei den Themes das eigene auswählen?

    Möchte mein Theme gerne zum Download anbieten…

  4. Am Ende wird das Theme dann wie jedes andere Theme auch aus der Palette ausgewählt werden können. Eigentlich kann man das schon sofort machen, wenn man will…

  5. Hhmhm wäre es nicht einfacher sich ein recht einfaches Theme runterzuladen und dann anzupassen? Warum das Rad neu erfinden? Hätte für so eine Action gar keine Geduld..

  6. Naja folgende Grüde sprächen für “selbst bauen”.

    1. Man lernt den Aufbau und die Funktionsweise eines WordPress Themes besser kenne und damit auch die Funktionsweise von WP selbst.

    2. Wenn man ein Theme haben möchte, was genau das können soll und genau so aussehen soll, wie du es willst…

    3. Die Liebe zum Detail? Das genießen des Schöpfungsaktes? Nerdig sein wollen?

    5. Viele Themes erfüllen die W3C-Normen nicht. Das kann man zwar beheben ist aber deutlich schwerer, als wenn man es von Anfang an richtig macht.

    Wenn man faul ist… dann kann man auch gerne ein bestehendes Theme umbauen. Mir persönlich macht das aber keinen großen Spass!

  7. Schöpfungsakt? Warum haben eigentlich alle Webentwickler und Designer so einen Gottkomplex 😀
    Ich zähle mich selbst dazu, aber warum hört man das so oft? Ne Website entwickeln ist schon was tolles. Vor allem, sehen viele Menschen diese Site, wenn man in Sachen SEO und Usability alles richtig macht… Vielleicht ist gerade das der Grund 😀

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