Software Tools für den Screenworker #1 – Dropbox

Einen Texteditor hier, einen FTP-Client dort und natürlich das gesamte Spektrum an Browsern die der Markt so bietet. Aber ist das nun alles, was ein Webdesigner braucht um glücklich/schnell/sicher arbeiten zu können?

Was ist mit den kleinen Helferlein?

Jeder kennt Sie, keiner möchte sie missen. Die kleinen Programme, Dienste und Plugins, die einem das Arbeiten erleichtern. Sie sollten nicht unerwähnt bleiben, denn oftmals sind sie das Salz in der Suppe.


Heute Dropbox…

Wer kennt das nicht. Man sitzt den ganzen Tag im Büro und arbeitet wie wild an den unschiedlichsten Problemen und kommt einfach nicht auf die einfachsten Lösungen. Dann sitzt man Zuhause vor dem Fernseher und plötzlich fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Nun ist es aber so, dass die Arbeitsdateien im Büro liegen und die tolle Idee nicht gleich ausprobiert werden kann. Zu dumm. Und was ist, wenn man es bis zum nächsten Tag oder gar bis nach dem Wochenende schon wieder vergessen hat? Dann hat man wohl noch nichts von Dropbox gehört.

Mit Dropbox von überall aus arbeiten…

Eigentlich ganz einfach. Dropbox ist ein Cloud-Dienst und bietet kostenlosen Onlinespeicher, den man von überall aus abrufen kann. Sogar auf dem Iphone im Zug oder im Browser des InternetKaffees um die Ecke.
Man speichert seine Daten in die Dropbox, installiert die Software auf den Rechnern, mit denen man regelmäßig arbeitet. Dabei wird ein Verzeichnis mit dem Namen Dropbox angelegt. Alle Daten die von nun an in diesem Ordner gespeichert oder angelegt werden, werden mit der Cloud und anschließen auf den lokalen Dropbox-Ordnern anderer Arbeitsplätze synchronisiert. Einfach: Ihr ändert Bild “A” Zuhause in eurer Dropbox und wenn Ihr am nächsten Tag die Dropbox im Büro öffnet ist die Datei dort bereits ebenfalls in der geänderten Form vorhanden.

Was ist mit FTP, USB-Stick & Co.?

Wer noch immer einen USB-Stick oder einen stetigen FTP-Zugang braucht ist nicht nur altmodisch, sondern macht sich mehr Arbeit, als man es braucht. Vor allem wenn man einfach nur mal eben kurz etwas ausprobieren möchte.
Bei einem FTP-Client braucht man stets die Zugangsdaten bei sich, braucht einen Webspace und muss die aktualisierten Daten dann auch wieder hochladen. Bei einem Stick muss man aufpassen, dass er nicht geklaut oder verloren geht. Vor allem wenn man dann auch nicht sensible Daten darauf transportiert.
Bei Dropbox kann man direkt im Ordner arbeiten und nach drücken der Speichern-Taste werden die Daten automatisch synchronisiert.

Aber Vorsicht…

So toll Dropbox auch ist, man sollte ein paar Kleinigkeiten im Hinterkopf behalten. Zum einen, sollte man wissen, dass auch eine Cloud nicht 100% sicher ist. Daher sollte man tunlichst auf seine Passwörter aufpassen und die Client-Software nur auf Rechnern installieren, denen man vertraut. Zum zweiten ist eine Datei die man aus dem Dropbox-Ordner auf den Desktop zieht, wie bei jedem anderen Windows-Ordner, nicht mehr in der Dropbox und wird somit auch nicht mehr synchronisiert. Diese Tatsache kann sehr nervig sein. Auch sollte man darauf achten, wem man seinen Dropbox-Ordner zugänglich macht. Zu dieser Funktion aber später mehr.

Geteiltes Leid!

Dropbox hat zu all den persönlichen Vorteilen auch für Teamarbeit vorteilhafte Aspekte. So kann man Ordner, die sagen wir für ein Team-Projekt wichtig sind, mit Kollegen teilen. So kann jeder von seiner Dropbox aus, auf den Inhalt zugreifen und es kann somit gemeinsam gearbeitet werden. Aber Vorsicht, wie oben erwähnt sollte man neuen Mitbenutzern erklären, dass lokal im Drobox-Ordner gelöschte Daten, auch alle anderen synchronisierten Ordner betrifft. Weg ist weg.

Tolle Zugaben und Goodies

Dropbox ist kostenlos. Das ist toll. Man hat zu Beginn 2GB kostenlosen Speicher. Wow das ist ja super. Aber man kann noch viele Goodies mehr bekommen und das ist eigentlich ganz einfach. Leute zu Dropbox einladen geht per Knopfdruck und man bekommt für jeden, der das Angebot annimmt, 250MB zusätzlichen kostenlosen Speicher. Ach wie herrlich kann das Leben mit Dropbox sein. Bei im Durchschnitt 200 Freunden bei Facebook sollten da doch ein paar Gigabyte rausspringen oder? Ja mit Sicherheit. Allerdings gibt es da eine kleine Beschränkung. Mehr als 8 Gigabyte zusätzlich kann man auf diesem Wege nicht bekommen 😀 Mehr als von 32 Freunden kann man also nicht absahnen. Schade! Wer keine Freunde hat, kann auch gegen Bargeld seinen Webspeicher erweitern.

Das Fazit…

Wer Dropbox mit bedacht verwendet, hat massig Vorteile und einen stetig verfügbaren Speicher. Toll auch für Backups und zum gemeinsamen Arbeiten. Zudem wird das Angebot an Anwendungsmöglichen stetig erweitert. Zum Beispiel kann man seine WordPress-Inhalte via WordPress-Plugin in der Dropbox automatisch sichern, oder sogar einen Dropboxgestützen Weblog betreiben, der Textdateien im Blog-Ordner automatisch publiziert. Auf die Zukunft 😀 Cheers!

Weitere Links

Dropbox bei Wikipedia

2 Replies to “Software Tools für den Screenworker #1 – Dropbox”

  1. Hey,
    inzwischen gibt bei COPY.com (von Barracuda Networks!) mit diesem Link satte 20GB gratis:
    https://copy.com?r=aeFLPW

    Mehr Speicher, mehr Funktionen und beliebige Ordner können zur Synchronisation ausgewählt werden. Apps für Windows, Linux, iOS und Android sind selbstverständlich ebenfalls kostenlos.

    Schau am besten mal vorbei! – Ist meiner Meinung nach wesentlich schneller als Dropbox und so kann man sich die Arbeit sparen, den Speicher auf mühsame Art und Weise zu erweitern.

  2. Danke für den netten Hinweis, ich schaue mir das natürlich gerne mal an. Klar, kommt ja immer mal was neues 😀

    Aber mal eine Frage: Ist das tatsächlich deine echte E-Mail? Musst sie mir wirklich nicht geben, ich versuche nur herauszufinden, warum mein Askimet gegen deinen Kommentar gefeuert hat 🙂
    Normalerweise glaube ich dem Ding auch… aber der Text sah so menschlich geschrieben aus, da habe ich mir ein Herz gefasst und genehmigt 😀

    Bis die Tage und beste Grüße BEN

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