The Force Unleashed

Ein imperiales Shuttle landet auf Kashyyk, dem belagertem Heimatplaneten der Wookys. Sein Passagier ist Darth Vader. Doch er ist nicht gekommen um bei der Invasion und der Versklavung der Zottelkrieger zu helfen. Nein, er ist in eigener Mission unterwegs, auf der Suche nach einem der letzten Jedi, der sich auf diesem Planeten verstecken soll. Seine Suche führt ihn mitten durch das Schlachfeld. Die Wookys sind kein Hindernis für ihn. Er schleudert sie zur Seite, röstet sie mit dem Machtblitz und schnürt ihnen die Kehle zu. Nach einer Weile kommt er an einer Hütte an, wo ihn bereits ein Jedi erwartet. Der Kampf ist brutal, aber schnell vorbei. Vader spürt die Anwesenheit eines noch mächtigeren Jedis oder eines Meisters… doch dieser vermeintliche Jedi entpuppt sich bald als kleines Kind, erfüllt von der Macht. Vader tötet den Jungen nicht, sondern nimmt ihn als neuen geheimen Schüler auf. Das ist der Zeitpunkt, wo der Spieler ins Geschehen kommt!

Der erste Eindruck täuscht nicht. Das Spiel fesselt von der ersten Mission an. Die Geschichte ist kinoreif erzählt und beleuchtet eine nie gezeigte Geschichte im StarWars-Universum. Man könnte sich fragen, wie das alles in die Geschichte passt? Keine Sorge. Die Story ist sehr gut eingebettet zwischen der ersten und der zweiten Trilogie und zerstört keinen Mythos. Vielmehr bekommt man das Gefühl, dass hier genau das fehlende Puzzleteil der Filmreihe verborgen liegt. Wer mal wieder gerne in die Rolle eines Jedis schlüpfen will, kann hier unbesorgt eines der besten Spiele spielen!

Wer weiterlesen will, muss mit ab hier mit Spoilern rechnen!

Als Attentäter für Lord Vader jagen Sie Jedi und bringen diese zur Strecke. Sie sind Mächtig und mit jedem Level wird es schwieriger. Mich als Konsolenneuling hat die Steuerung am Anfang auf eine harte Probe gestellt. Man spielt aus der 3rd-Person-Perspektive und oft kommt es vor, dass man Gegner die hinter einem sind, nicht sofort entdeckt und dann wild in der Gegendrumläuft. Das ist natürlich nicht die feine und elegante Jediart. Wenn man sich allerdings daran gwöhnt hat, wird die Steuerung dann immer intuitiver und kann sich anderen Dingen widmen. Das ist auch bitter nötig, denn all die Jedimacht bringt einem nichts, wenn man die Tastenkombos dazu nicht beherrscht. Die lernen sich aber praktisch von allein und können jeder Zeit in der Ausbildungskammer getestet werden. Die Lernkurve ist steil, aber stets fair!

Als Sith-Attentäter kommt weit herum in der Galaxie. Die Planeten die man bereist hat, sind vielseitig und abwechslungsreich. Sie reichen von Wüsten über Pilzdschungel bis hin zum Schrottplaneten. Natürlich dürfen im Levelpool auf keinen Fall die Sternenzerstörer fehlen. Als großer Höhepunkt wartet dann der Sternenzerstörer auf  Sie! Hin und wieder kommt es vor, dass man einen Planeten zweimal besucht. Schade, denn das kommt bei so rüber, als seien die Ideen ausgegangen. Aber wenigstens passt es zur Storry. Das ist die Hauptsache! Die Gegner die man trifft sind ähnlich vielseitig, wie die Level und stets muss man damit rechnen, dass ein großer Zwischengegner auftaucht und alles von ihnen verlangt. Jeder Zwischenboss und Endboss erfordert eine eigene Taktik und man muss diesen Schwachpunkt erst entdecken. Das macht richtig laune. Selbst das Heldenableben ermutigt zum nächsten Versuch. Bei den Bossen  ist das auch kein Problem. Aber stirbt man in einem Level, so kann das den Frustfaktor schnell steigern. Stürtzt man auf dem Schrottplaneten von einer Plattform, kann es sein, dass man erneut 5 – 10 Minuten Spielzeit braucht, um wieder an der selben Stelle zu stehen, nur um wieder herunter zu fallen. Das nervt dann teilweise doch. Aber diese Frustmomente erlebt man nur selten!

Wer brav alle Missionsziele erfüllt schaltet nützliche Dinge frei. Jeder Level sollte gut durchsucht werden, denn man kann viele Dinge finden. Zum Beispiel Laserschwertutensilien, die das Schwert aufwerten oder die Farbe ändern. Klamotten und Jedifertigkeiten lassen sich auch an jeder Ecke vermuten und steigern den Erkundungstrieb. Je mächtiger die Gimmiks, desto besser sind diese versteckt!

Zur Grafik kann man nur sagen: WOW! Viele Schwachpunkte sehe ich da nicht. Ein Bombast!

Fazit: Rundum zufrieden mit der Storry, den Gegnern und der Umgebung. Die Steuerung ist etwas hakelig, aber beherrschbar. Leider kommt das Ende des Spiels viel zu schnell und der Wiederspielwert ist nur Teilweise vorhanden. Aber als Fan des Genres und als Starwars Veteran kommt man voll auf seine Kosten! Zugreifen lohnt!

GRAFIK: sternchenvollsternchenvollsternchenvollsternchenvollsternchenhalb

SOUND: sternchenvollsternchenvollsternchenvollsternchenvoll

BEDIENBARKEIT: sternchenvollsternchenvollsternchenvollsternchenhalb

STORY: sternchenvollsternchenvollsternchenvollsternchenvollsternchenvoll

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