Twilight, Verfilmung des Bestsellers!

Das Buch Twilight von Stephenie Meyer ist ein Bestseller. Ohne Frage auch zu recht. Alle Kritiken sprechen für ihr Meisterwerk. Wenn man dazu noch sein Umfeld beobachtet, wie es dem Vampirepos zum Opfer fällt, kann man mit Fug und Recht behaupten: Twilight ist der größte Hype seit dem fragwürdigen Harry Potter. Auch wenn man diese beiden Werke nicht vergleichen kann, sind die Suchtsymptome doch stark wiedererkennbar. Scheinbar jeder liest diese Bücherreihe. In der U-Bahn, im Bus, in Warteräumen, beim Arzt, im Bett und natürlich in Vorlesungen 🙂 Bei einem solchen Erfolg war es nicht verwunderlich, dass es auch eine Verfilmung geben würde. Die Erwartungen war groß. Etwas zu groß, wenn man bedenkt, was das Ergebnis schließlich präsentierte.

Die Vorfreude meiner Verlobten war riesig. Man konnte ihr ansehen wie sehr sie sich schon auf den Termin des Filmstartes freute. Was für ein Mensch wäre ich, wenn ich ihr diese Freude nicht gönnen würde. Ich erklärte mich bereit, mit ihr diesen Film anzusehen. So schlimm würde er schon nicht werden, wenn das Buch doch so Erfolgreich war. Ja ich beschloss sogar das Buch zu lesen, wenn der Film mich überzeugen würde.  Leider konnte es der Film gar nicht. Die Schauspieler wirkten steif und kühl. Die Hauptfigur Edward Cullen, gespielt von Robert Pattinson wirkte wie von einem anderen Stern und konnte sich scheinbar nicht wirklich in seine Rolle eindenken! Zu oft gerät er mit seiner Mimik und seinem Timing in peinliche Szenen. Beispielsweise das Aussaugen des Giftes aus dem Arm seiner geliebten Isabella Swan gespielt von Kristen Stewart, glich eher dem Versuch seine Zunge von einer gefrohrenen Eisenstange zu befreien! Auch Isabella ist nicht das, was man als gute Schauspielerin bezeichnen könnte. Scheinbar hatten viele Schauspieler einfach nur verdammt viele schlechte Tage. Ob dieses filmische Desaster nun wirklich nur an den Darstellern liegt, ist fraglich. Scheinbar trägt die mieserable Regie von Catherine Hardwicke ihren Haupteil dazu bei. Doch auch das Drehbuch von Milissa Rosenberg scheint viele Lücken aufzuweisen. Man muss das Buch nicht gelesen haben, um zu bemerken, dass viele Handlungen zu kurz gehalten wurden und manches gar nicht ausreichend erklärt wurde. Ich fragte mich lange Zeit, warum Vampire nur Baseball spielen können, wenn ein Gewitter aufzieht. Dank meiner hervorragender Logik und der Bestätigung meiner Verlobten, fand ich heraus, dass die Vamps nur bei Gewitter spielen können, weil man sonst ihr lauten Schläge mit dem Baseballschläger hören könnten …. Aber okay… Es ist nicht aller Tage Abend. Die Kündigung der alten Regie soll bewirken, dass die Verfilmung des 2. Buchs besser wird. Warten wirs ab! Meine Neugier ist geweckt!

Hier noch der Trailer:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=wBHubDfzjN4&hl=de&fs=1]

Und weitere Links:

Twilight das Buch – Wikipedia

Twilight der Film – Wikipedia

Twilight bei IMDB.com

Amazon.de

6 Replies to “Twilight, Verfilmung des Bestsellers!”

  1. haha ja die schauspieler wirkten steif und kühl, sind sie nicht vampire? ist doch brilliant. roman polanski hat das auch so wiedergegeben 🙂 ich fand den film toll, die donner-baseballlogik kam von selbst auch wenn ich nur 2/3/4 gelesen habe. und die sehnsucht auch mal ohne sex in zarten momenten auszuleben, so pur und neugierig ohne übereinander herfallen, ist wertvoll für unsere jugend. fantasy und magic, sie kommen sehr zu kurz. freu mich jedenfalls auf mehr in nr. 2!

  2. Du hast recht. Ich denke ich habe einfach nur zu hohe Erwartungen in den Film gesetzt.. Aber ich denke trotzdem, das Buch ist um Längen besser 🙂

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *